Geschichte der Schule 

Unsere Schule ist benannt nach Eduard Dietrich, der von 1851 bis 1868 in Lintorf tätig war. Zunächst war er Leiter der ersten deutschen Trinkerheilanstalt und von 1854 bis 1858 arbeitete er als erster Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Lintorf.

1912 wurde die neu erbaute Evangelische Schule an der Duisburger Straße bezogen. Bis dahin war die Schule im Friedrichskothen am Dickelsbach untergebracht.

In den Anfängen hatte die Schule zwei Klassen und wuchs bis zum Jahr 1939 auf vier Klassen an. Im Jahre 1939 wurde die Schule aufgelöst und als Jugendheim weitergeführt. Der Grund dafür war, dass die Bekenntnisschulen von den Nationalsozialisten abgeschafft wurden; es gab dafür die „Deutschen Schulen“. Nach einer Befragung der Eltern im Jahr 1946 wurde die Bekenntnisschule wieder eingeführt.

In den Jahren 1949 und 1950 wurden durch zwei Erweiterungsbauten die Voraussetzungen geschaffen, bis zu 300 Schülerinnen und Schüler aufzunehmen. Der Zuwachs begründete sich in den fast ausschließlich evangelischen Vertriebenen in Lintorf.

Alle drei Lintorfer Grundschulen sollten einen Namen erhalten, der an eine Lintorfer Persönlichkeiten erinnert; so erhielt die Evangelische Schule den Namen Eduard-Dietrich-Schule, den sie seit 1976 trägt.

In Lintorf gab es bis dahin drei konfessionell gebundene Grundschulen. Als 1980 ein Kind katholischer Konfession die Eduard-Dietrich-Schule besuchen möchte, erwies sich das als äußerst schwierig. Die Elternschaft stellt daher und mit dem Blick auf rückläufige Schülerzahlen den Antrag auf Umwandlung in eine Gemeinschaftsgrundschule; diesem wird statt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt werden 118 Schülerinnen und Schüler von acht Lehrern unterrichtet.

Mit Beginn des Schuljahres 1991/92 wird die erste Montessoriklasse an der Schule eingerichtet. Die Schülerzahlen stiegen stetig an, so dass das Schulgebäude erweitert wird.

1994 wird die erste Klasse mit Schülerinnen und Schüler mit und ohne Unterstützungsbedarf eingerichtet.

Bereits im Jahr 1994 wurde die Einrichtung der „Über-Mittag-Betreuung“ organisiert und im Jahr 2004 ging die Offene Ganztagsschule an den Start. Beide Einrichtungen werden von einem eigens dazu gegründeten Förderverein durchgeführt.

Die Schule arbeitet heute vollständig nach den Prinzipien von Maria Montessori.

Es besuchen 270 Kinder die Schule; davon werden 190 nach Schulschluss in der Über-Mitttag-Betreuung oder in der Offenen Ganztagsschule betreut.